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Déjà vu

Herren I - Spieltag vom 4. Februar 2012

TV Gladbeck – TSV Germania Windeck 2:3 (25:22, 21:25, 26:24, 24:26, 6:15)

Nach drei Niederlagen in Folge in der Rückrunde der Volleyball-Regionalliga Saison 2011/2012 konnte die TSV Germania Windeck gegen die Mannschaft aus Gladbeck nun die ersten Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Dieses Bild spiegelt den Verlauf der Hinrunde wieder – auch dort wurde der erste Sieg gegen Gladbeck erlangt.

 

Ganz so reibungslos wie in der Hinrunde verlief das Spiel allerdings nicht. Mit dem verletzten Sebastian Jeschor und ohne Martin Kleber angereist, lag nun eine große Last auf Dominik Blumenau, der auf Jeschors Position agieren musste. Es zeigte sich sehr schnell, dass Windeck den ersten Satz brauchte, um in der Gladbecker Halle ins Spiel zu kommen. Dies lag zum einen an der Mannschaftsumstellung – zum anderen jedoch auch an den äußeren Umständen der Halle, welche für Windecker Verhältnisse ungewohnt hoch ist. Sowohl der Zuspieler als auch die Angreifer müssen sich in diesem Fall anders orientieren, um in gewohnter Weise agieren zu können. Der erste Satz ging demnach an die Gastgeber aus Gladbeck (25:22).

Nach dieser Orientierungsphase gelang es Windeck, den zweiten Satz für sich zu entscheiden (21:25). Vor allem die Annahme stabilisierte sich, so dass im Angriff über die Außenpositionen viele Punkte erzielt werden konnten.

Diese Bild änderte sich zum dritten und vierten Satz und ein offener Schlagabtausch war die Folge. Neben einer Verwarnung (Windeck) sowie einer gelben Karte für Daniel Fromm (Windeck) im weiteren Verlauf, schien es so, dass auf beiden Netzseiten kein richtiger Spiel-Rhythmus gefunden wurde und keine Mannschaft die Oberhand behalten konnte. Gegen Mitte des vierten Satzes, bei acht Punkten Rückstand, hielt der mitgereiste und als Trainer fungierende Sebastian Jeschor in einer Auszeit eine kurze Brandrede, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Besonnen auf alte Stärken, punktete Windeck durch gute Aufschläge und ein sauberes Blockspiel und konnte den vierten Satz knapp für sich entscheiden (24:26).

In den Tie-Break gezwängt, bot Gladbeck im entscheidenden fünften Satz nicht mehr viel Gegenwehr. Christian Köhler punktete mehrfach über die Außenposition und der Windecker Block gestaltete sich nahezu unüberwindbar für die Angreifer der Gladbecker. Der fünfte Satz konnte mit 6:15 deutlich und damit zum Sieg für Windeck beendet werden.

Hervorzuheben in diesem Spiel ist Dominik Blumenau, der hervorragend sowohl in der Annahme als auch im Angriff agierte und dem Team so starken Rückhalt bot. Blumenau zeigte mit einem nahezu fehlerfreien Spiel seine wohl beste Saisonleistung.

In der Hoffnung, auf diese Leistung auf zu bauen, reist Windeck am kommenden Wochenende nach Düsseldorf, um dort gegen die SG Ratingen/Düsseldorf erneut Punkten zu können. Die Mannschaft ist der direkte Tabellennachbar Windecks, so dass ein spannendes Spiel erwartet werden kann. Der Spielbeginn ist um 19 Uhr in der Minoritenstraße 8.