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Windeck beendet Negativserie

Herren I - Spieltag vom 3. März 2012

VV Humann Essen II – TSV Germania Windeck 1:3 (21:25, 26:24, 22:25, 24:26)

Trotz der etwas komplizierteren Anreise nach Essen gewann die TSV Germania Windeck das Auswärtsspiel gegen den Gastgeber VV Humann Essen II mit einem zufriedenen Endstand von 1:3 Sätzen.

Aufgrund mehrerer Staus auf dem Weg von Windeck nach Essen, musste sich ein Teil der Mannschaft mit einer verkürzten Aufwärmzeit zufrieden geben und schneller „heiß laufen“ als sonst. Der anschließenden Leistung der gesamten Mannschaft war dies im Spielverlauf jedoch nicht anzumerken. Im Hinspiel hatte Windeck noch mit 1:3 verloren, konnte diesen Sachverhalt jedoch gut ausblenden und frei aufspielen. Dank einer gelungenen Aufschlagserie von Christian Köhler im ersten Satz konnte dieser am deutlichsten von allen Sätzen mit 21:25 Punkten für Windeck entschieden werden.
Ein leichter Leistungseinbruch im zweiten Satz sorgte dafür, dass dieser an den Gastgeber aus Essen abgegeben werden musste. Vor allem eine schwächere Aufschlagleistung sowie zu viele eigene Fehler machten einen Satzgewinn unmöglich.
Windecks Spielertrainer Axel Freisewinkel sah Grund zum Handeln und wechselte im dritten Satz Sebastian Hain für Christian Köhler auf der Außenposition ein. Der Gegnerische Block hatte sich mittlerweile gut auf Köhler eingestellt, so dass dieser mit Problemen im Angriff zu kämpfen hatte. Hain machte seine Aufgabe gut und punktete sowohl im Angriff als auch in der Abwehr.
Die „Big Points“ gelangen den Windecker Spielern im dritten und vierten Satz allerdings größtenteils im Blockspiel. Elmar Wächter, Daniel Fromm und Kai Oberhäuser erzielten zahlreiche Blocks gegen die Angreifer aus Essen, die nachher kaum noch direkte Punkte im Angriff verzeichnen konnten. Am Ende des vierten Satzes wurde es noch einmal eng, da die Schiedsrichter, die teilweise eine unklare Linie in der Ahndung von technischen Fehlern verfolgten, drei klare Fehlentscheidungen gegen Windeck aussprachen. Die Schiedsrichter sahen drei klare Bälle im „Aus“, die eigentlich auf das Punktekonto von Windeck hätten gehen müssen. Kurz zuvor musste der Essener Trainer eine gelbe Karte einstecken, da er sich zum wiederholten Male außerhalb der Coaching-Zone befand. Dies ist nach den gängigen Regeln verboten und wurde vom Schiedsrichter einmal angemerkt. Aufgeheizt durch diese gelbe Karte stieg der Missmut auf Essener Seite, die lautstark von den angereisten Fans unterstützt wurden. Essen wurde unkonzentrierter und Windeck konnte dies zum Satz- und Spielgewinn von 24:26 ausnutzen.

Das nächste Spiel findet am kommenden Samstag, den 10. März in der Halle des Bodelschwingh-Gymnasiums in Herchen statt. Der Derbygegner aus Bonn ist aktuell auf Tabellenplatz vier - und immer ein Garant für ein spannendes und meist hitziges Spiel. Die letzten vier Begegnungen waren immer auch mit einigen gelben Karten verknüpft, was eine gewisse „Spannung“ vermuten lässt. Windeck hofft auf starke Unterstützung von Fanseite, um den nächsten Sieg gegen die alten Schützlinge von Elmar Wächter für sich verbuchen zu können.